Praxis für Physiotherapie
Inka Länger
· Manuelle Therapie
Berlin - Friedrichsfelde

Otto-Schmirgal-Str. 5
10319 Berlin-Friedrichsfelde

Telefon: (030) 51 06 18 00
Telefax: (030) 51 06 18 01

So erreichen Sie uns:

Unsere Praxis für Physiotherapie Inka Länger befindet sich auf der Otto-Schmirgal-Str. 5, in 10319 Berlin - Friedrichsfelde im "Center am Tierpark" in der 2. Etage. Die Praxis ist rollstuhlgerecht und verfügt über einen Fahrstuhl.

Sie erreichen uns mit der Straßenbahn 17, U-Bahnhof Tierpark (Linie Alexanderplatz - Hömow), U-Bahn 5 und mit dem Bus 296 und 396!

Unsere Sprechzeiten

Montag
08:000 bis 17:00 Uhr
Dienstag
08:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch
08:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag
08:00 bis 18:00 Uhr
Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Wir behandeln alle Kassen und privat!

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Gesundheitsnachrichten

Rückenschmerzen – Vorbeugen und das Leben (wieder) genießen

Rückenschmerzen – Vorbeugen und das Leben (wieder) genießen

Prof. Dr. Tobias Erhardt gibt Interessierten gemeinsam mit Studierenden Hilfestellungen bei Rückenschmerzen an die Hand.

Bedingt durch Bewegungsmangel, sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz und zu wenig Sport leidet etwa eine von 20 Personen unter chronischen Rückenschmerzen. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahr weiterhin verschärfen.

Prof. Dr. Tobias Erhardt ist Studiengangsleiter im ausbildungsintegrienden Bachelor-Studiengang Physiotherapie an der SRH Hochschule für Gesundheit. Gemeinsam mit seinen Studierenden möchte er diesem Trend etwas entgegensetzen. Daher wird am 9. Februar 2022 um 16:00 Uhr eine interaktive Online-Veranstaltung zum Thema „Rückenschmerzen – Vorbeugen und das Leben (wieder) genießen“ stattfinden.

Gesundheit im Fokus Zu Beginn der Veranstaltung wird Prof. Dr. Tobias Erhardt mit Studierenden der Physiotherapie des Campus Karlsruhe im Rahmen eines kurzen Rollenspiels eine Einführung in das Thema geben. Darin eingebettet wird ein kurzer theoretischer Abriss der Problematik sein, der den aktuellen Forschungsstand umfassen wird. Interessierten werden im Anschluss Übungen mitgegeben, die einfach in den Alltag zu integrieren sind. Es werden außerdem Verhaltens- und Handlungsmuster nähergebracht, die Rückenschmerzen vorbeugen oder diese mindern können.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Interessenten sind herzlich willkommen und melden sich bitte im Vorfeld kostenfrei unter events.hsge@srh.de oder direkt über die Webseite an.

25.01.2022 DGA | Quelle: SRH Hochschule für Gesundheit (idw)


Logopädie: Wie eine App den Heimalltag bereichert

Logopädie: Wie eine App den Heimalltag bereichert

BaSeTaLK: Die App soll unter anderem die Kommunikation unter Senior*innen fördern und so den Alltag in Pflege- und Senioreneinrichtungen bereichern.

Das Team des logopädischen Forschungsprojekts BaSeTaLK der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Katholischen Hochschule Mainz (KH Mainz) erprobt eine App zur Förderung der Lebensqualität von Senior*innen in Pflegeeinrichtungen durch biographisch-orientierte Gespräche.

„Jetzt schaltet er sich rein, strahlt immer und sieht aus, als wäre er zehn Jahre jünger“, freut sich eine der ehrenamtlichen Gesprächsleiterinnen über die Entwicklung eines Heimbewohners während der Erprobungsphase der im Forschungsprojekt BaSeTaLK entwickelten gleichnamigen App. BaSeTaLK steht für Tablet-gestützte Biographiearbeit in Senioreneinrichtungen und wird in Zusammenarbeit der OTH Regensburg und der KH Mainz umgesetzt. Das Forschungsteam hat zum Ziel, mit der Entwicklung und Erprobung einer App den sozialen Austausch älterer Menschen in Pflege- und Senioreneinrichtungen zu fördern, das psychische Wohlbefinden zu steigern und die soziale Teilhabe von Heimbewohner*innen zu stärken.

Seit dem Frühjahr wurde die App in Einzel- und Kleingruppengesprächen mit Heimbewohner*innen aus Pflegeeinrichtungen der Regionen Regensburg und Mainz erprobt. Geleitet werden die Gespräche von Ehrenamtlichen, die zuvor im Umgang mit der App, aber auch mit Blick auf die Gesprächsführung oder Kenntnisse zur Biographiearbeit geschult wurden. „Die App beinhaltet 15 Themen, die wir als Orte bezeichnen – zum Beispiel der Wald, ein Kaufhaus, das Kino oder der Dom. Man betritt sozusagen gemeinsam einen Ort und findet dort verschiedene Impulse wie Fotos und Audio-Beiträge, die zur Reflexion des eigenen Lebens und zum gemeinsamen Austausch anregen. Zentraler Bestandteil sind zudem biographische Fragen, die in einfacher Sprache formuliert sind und in Verbindung mit den anderen Inhalten den Ehrenamtlichen als Moderationshilfe und Anregung dienen“, erklären Katharina Giordano und Vera Leusch, die im Projekt als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen tätig sind.

Im Fall des eingangs erwähnten Heimbewohners brachte der virtuelle Gang in den Dom nach einigen Wochen eine erstaunliche Wende, wie Vera Leusch durch die regelmäßigen Nachbesprechungen mit den ehrenamtlichen Gesprächsleiterinnen erfuhr. „Anfangs liefen die Gespräche in der aus zwei Bewohnern und einer Ehrenamtlichen bestehenden Kleingruppe wohl etwas zäh. Ausgerechnet im Dom – wo es unter anderem auch um das Thema Tod geht – habe der Bewohner allerdings viel mehr von sich erzählt, es wurden Gemeinsamkeiten, ähnliche Erfahrungen und Einstellungen entdeckt, so dass sich die Stimmung – trotz des nicht ganz leichten Themas – positiv entwickelte“, berichtet Vera Leusch. Inzwischen könnten die Gespräche für die Beteiligten gerne oftmals länger dauern als geplant und auch im Alltag sei untereinander mehr Kontakt entstanden.

Ob es sich bei dieser Entwicklung um einen Einzelfall oder einen generellen Effekt der App-Nutzung handelt, wird die Auswertung der Erprobungsphase in den kommenden Monaten zeigen. Hierzu werden Ergebnisse von Befragungen und Interviews mit den Beteiligten sowie Daten einer Kontrollgruppe, die die App nicht genutzt hat, ausgewertet. „Aus der Forschungsperspektive ist es natürlich spannend herauszufinden, inwiefern sich die Lebensqualität oder Aspekte wie depressive Verstimmung, Zufriedenheit und Kommunikation im Vergleich zur Kontrollgruppe durch die biographisch-orientierten Gespräche auf der Basis der App verändert haben“, erklärt Dr. Sabine Corsten, Professorin für Logopädie an der KH Mainz und Leiterin sowie Koordinatorin des Projekts. Biographiearbeit gewinne in der logopädischen Forschung und Praxis zunehmend an Bedeutung, ergänzt Corsten. „Häufig wird mit der Logopädie die Behandlung von Sprech- oder Sprachstörungen verbunden. Immer mehr Aufmerksamkeit erfährt jedoch auch das Schaffen oder Ermöglichen von Kommunikation im Sinne einer präventiven Maßnahme.“

Die Ergebnisse der Auswertungsphase werden voraussichtlich im Frühjahr 2022 vorliegen. Das Projekt BaSeTaLK endet im Sommer 2022 und wird mit rund 650.000 Euro über die Förderlinie FH-Sozial des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Perspektivisch soll die App nach Abschluss des Projekts für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen und möglichen anderen Settings frei zur Verfügung stehen. „Auf Basis der Rückmeldungen aus der Erprobungsphase werden wir die App jetzt nochmal überarbeiten. Danach wird sie Open Source veröffentlicht, das heißt, dass der Quellcode der App mit allen Materialien wie Fotos und Hörgeschichten von Interessensverbänden, Institutionen oder auch Unternehmen frei genutzt werden kann. Damit hoffen wir, dass die App auch künftig älteren Menschen zugutekommen wird“, erklärt Dr. Norina Lauer, Professorin für Logopädie an der OTH Regensburg und Projektleiterin.


Im Alter aktiv und kräftig bleiben

Im Alter aktiv und kräftig bleiben

Ausdauersport durch Krafttraining ergänzen

Um bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben, ist neben einem starken Herz-Kreislauf-System ein gut funktionierender Bewegungsapparat wichtig. Die Voraussetzung hierfür ist eine leistungsfähige Muskulatur. Mit steigendem Alter nehmen Muskelmasse und Muskelkraft jedoch ab. Die Broschüre der Seniorenliga „Gesund und vital altern“ zeigt auf, wie man durch gezieltes Muskeltraining und einer muskelfreundlichen Ernährung dem Muskelabbau entgegenwirken und bis ins hohe Alter leistungsfähig bleiben kann.

Muskeln wichtig für Unabhängigkeit im Alter

Muskelschwund kann weitreichende Folgen haben. Die nachlassende Muskelleistung beeinträchtigt nicht nur die Bewegungsfähigkeit. Vielmehr leidet die komplette Körperstabilität, wodurch auch das Sturzrisiko steigt. Sport und körperliche Aktivitäten fallen zunehmend schwer, was sich wiederum ungünstig auf den gesamten Gesundheitszustand auswirken kann. Der natürliche Alterungsprozess der Muskeln kann nicht komplett aufgehalten, aber deutlich verlangsamt werden. Daher ist es wichtig, regelmäßige körperliche Aktivitäten wie Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren in den Alltag einzubauen. Studien zeigen, wie sehr sich darüber hinaus ein gezieltes Muskeltraining im Alter lohnt: Inaktive Menschen über 70 Jahre haben eine muskuläre Leistungsfähigkeit von nur noch rund 40 Prozent. Wer regelmäßig trainiert, der hat im selben Alter eine muskuläre Leistungsfähigkeit von über 65 Prozent. Krafttraining verbessert zudem die motorischen Fähigkeiten sowie die Reaktionsfähigkeit und senkt damit das Risiko für Stürze. Auch um Verletzungen zu vermeiden, ist es ratsam, unter Anleitung und Kontrolle eines ausgebildeten Trainers im Sportverein oder Fitnessstudio zu trainieren.

Nicht nur Training, auch gute Ernährung hilft

Neben dem Krafttraining kommt es auch auf eine proteinreiche Ernährung an. Proteine spielen beim Aufbau, Erhalt und Reparatur der Muskulatur eine wichtige Rolle. So gehören z. B. Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan. Fleisch und Fisch sind dabei nicht nur eine gute Eiweißquelle, sondern sie sind auch die einzigen Nahrungsmittel, die das für die Muskulatur so wertvolle Kreatin enthalten. Als wirkungsvoll für den Muskelaufbau empfehlen Sportmediziner und Ernährungswissenschaftler die Aufnahme von etwa 3 Gramm Kreatin pro Tag. Um diese Menge allein über die Nahrung zuzuführen, wären täglich mehr als ein halbes Kilo Fisch oder Fleisch notwendig. Kreatinhaltige Nahrungsergänzungsmittel sind hier die bessere Alternative. Empfehlenswert sind speziell auf Ältere ausgerichtete Produkte mit einer exakt auf den täglichen Bedarf abgestimmten Menge. Aber: Kreatin ist kein Wundermittel. Ohne Training hat die Nahrungsergänzung nicht die gewünschte Wirkung.

Kostenloser Ratgeber und neue Website

Die Broschüre „Gesund und vital altern - Muskelkraft und Leistungsfähigkeit erhalten und stärken" erklärt den Alterungsprozess der Muskulatur und gibt Tipps zum effektiven Muskeltraining und einer muskelfreundlichen Ernährung. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Umfassende Informationen mit einem Trainingsplan zum Herunterladen enthält auch die neue Seniorenliga-Website www.muskelschwund-im-alter.de

18.01.2022 DGA | Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.